Baubericht 2023-2026

22.09.2026

Anlagenupdate nach grossem Umbau

Erschreckend lange ist das letzte Update dieser Seite her, was aber nicht heisst, dass ich untätig war. Die Anlagenzunge um Filisur und Stuls wurde komplett umgebaut, so dass ein Scenic Divider diesen Bereich trennt. Neue, lange Paradestrecken bringen zusätzliche Abwechslung und durch die Trennung sind komplett unterschiedliche und nicht zusammenhängende Landschaftsteile möglich.
Der Abschnitt Rugnux und ein grösserer Teil von Stuls ist weitgehend abgeschlossen, als nächste Arbeit möchte ich den kleinen Cruschetta Tunnel und die Galerie bauen. Am Tunnel bin ich bereits im Rohbau dran

Das Rugnux Viadukt, im Stand vor der Renovierung, ist der erste Landschaftsabschnitt nach dem grossen Umbau.

Der Glacier Express verlässt soeben den auch bereits umgebauten Bahnhof Stuls. Im Hintergrund zu erkennen, die Rugnux Galerie, welche ich vom alten Segment km 80.8 übernehmen konnte. Dieses kleine Bauwerk ist mittlerweile auch schon 20 Jahre alt…

Die massive Feldwand ist 70cm hoch und verdeckt den Gleiswendel dennoch recht glaubwürdig.

Der Glacier Express hat nun die oberste Gleisebene auf ca. 180cm erreicht und fährt Richtung Cruschetta Galerie, welche ich beabsichtige, demnächst zu bauen.

Ein Überblick auf den Standort Rugnux und das darunterliegende Versam-Safien. Rechts in der Bildmitte ist der Schattenbahnhof Davos zu erkennen. Die untere Ebene ist momentan nur provisorisch eingebaut, da für ein paar bevorstehende Landschaftserweiterungen Segmente entnommen werden.

Unspektakulärer sieht es noch beim Rohbau für die Cruschetta Galerie aus. Ich hoffe, dass ich diesen Bereich noch in diesem Jahr zu schönerem Aussehen verhelfen kann…

Die Einfahrt Bergün musste wegen diesem Grossumbau einige chirurgische Eingriffe über sich ergehen lassen. Im August 2026 konnte ich diese Arbeit durchführen und dann erstmals seit einem Jahr wieder Rundfahrten ausführen (mit Ausnahme der Rheinschlucht Segmente). Welch freudiger Moment!

Auf der gegenüberliegenden Seite der Anlagenzunge hat natürlich auch Filisur massive Veränderungen erfahren. Hier wird die Baustelle mit Sicherheit länger bestehen. Jedoch bereits ist jetzt zu erkennen, wie sich die neue hintere Paradestrecke der schönen RhB Zugkompositionen erfreuen kann. Die rein sichtbare Strecke ist etwa 7 Meter lang. Der Bergteil mit kurzer Galerie ist zwar schon gut zu erkennen, jedoch noch kahl und nicht mit Details ausgestattet.
Eine weitere Arbeit die auf der ToDo Liste ist, das Ferro Suisse Filisur Bahngebäude werde ich durch ein gelasertes Modell ersetzen, die Zeichnungen habe ich bereits.

Ein letzter Blick auf den Anlagenbereich vor dem Abriss.

Mit grobem Geschütz wird die Anlage Schritt bzw. Schlag für Schlag abgebaut.

Etwa 3 Tage später war die obere Ebene fast abgebaut. Die Segmente der unteren Ebene, sowie Stuls, wurden entnommen und im Raum zwischengelagert.

Einige der Segmente konnten nicht weiterverwendet werden und landeten in der Mulde. Gewisse Segmente hatten den Umzug vor 18 Jahren noch miterlebt 🙂

03.09.2024

Video mit Fahrbetrieb und Landschaftdetails von Bergün (September 2024)

Dieses Video zeigt den Fahrbetrieb mit dem Glacier Express und verschiedenen Güterfahrzeugen sowie Details der Landschaft und Gebäude des neuesten Anlagensegments „Bergün“.

01.09.2024

Im Juli 2024 wurde der rechte Bahnhofbereich von Bergün abgeschlossen. Der Bau dieses Anlagenabschnittes hat sich doch einiges in die Länge gezogen, da immer wieder andere Projekte zwischengeschoben wurden.

Im Bildbereich von Bergün findest Du weitere Fotos. 

Im August habe ich, Ferien sei Dank, viel Zeit für die letzten Details gehabt und eine kleine Fotoserie erstellen können. Ein Video folgt demnächst

Die Station Bergün. Seit einigen Tagen ziert zu Gedenken den Sonntagsblick Zeitungsbox ein solches Modell neben dem Eingang.
Dies ist eines der vielen Projekte, die dazwischengeschoben worden ist 🙂 – dafür gibt es das Modell nun für die Spuren N, H0 und 0.

Zugkreuzung in Bergün

Eine weitere Güterzugkomposition mit nicht ganz offizielle Werbelok trifft ebenfalls in Bergün ein.

Blick auf Gleis 1 und 2

Auf dem rechten Segment wird die Stimmung noch etwas herbstlicher…

Aktuelle Bilder vom Bau

Ein weiteres der vielen Projekte waren die Baumstämme für das Holzlager. Da mir keine realistische käufliche Produkte bekannt sind, war Eigenbau mit möglichst geringem Aufwand angesagt (=nicht hunderte Stämme von Hand fertigen).

Als Basis habe ich zum einen zwei unterschiedliche Holzstapel gezeichnet und gedruckt. Damit es nicht statisch und repetitiv wirkt, habe ich noch einen grössere Menge einzelner Stämme gebaut. Zum einen verschiedene Schaschlik Spiesse und andrerseits Holzspiesse aus dem Baumarkt. Diese sind bolzengerade, was auf diese Menge unrealistisch wirkt. So habe ich nach leicht „schiefen“ Rohlingen gesucht. Als erstes kam mir der normale Litzenbaum in Sinn, doch mit dem Zusammenwirbeln entsteht ein geschlungenes Muster, was nur mit recht viel Aufwand rausgespachtelt werden kann. Also ging ich auf Entdeckungstour im Baumarkt und bin dann auf die 2.5mm2 Installationsdrähte gestossen, diese sind recht dick und starr, lassen sich aber dennoch verbiegen.

Der Ablauf ist auf folgenden Bildern gezeigt:

Probelegen

Gedruckte Stämme

Unregelmässigkeiten aufbringen

Weitere echte Hölzer auf ungefähre Länge zuschneiden

Rindenstruktur

Installationsdraht, leicht gebogen, ebenfalls so bemalt.

Serienproduktion 🙂

Mit der Dremel noch Rindenschäden anbringen

04.03.2023

In den letzten Monaten habe ich viel Zeit in meine Anlage investieren können. So sind die Segmente bei der Ausfahrt Stuls und die Partie um das Albulaviadukt 1 mit der Neubegrünung abgeschlossen worden.
Für die untere Ebene wurde die Beleuchtung von LED Streifen auf LED Spots ausgewechselt. Die gleichmässige Ausleuchtung mit LED Streifen war mir zu wenig lebendig und auch etwas zu schwach.
Angekommen in der Gegenwart steht ein grosses Projekt „im Raum“. Die Station Bergün. Endlich habe ich mich aufgerafft, mit dem Modell zu starten. Ich werde nun das linke Bergünsegment bauen inklusive dem kleinen Zwischenstück als Verbindung zur Rugnuxgalerie. Somit wird dann beim Eintreten in den Modellbahnraum mit Blick nach rechts alles mit Landschaft verbaut sein.
Damit ich den Bahnbetrieb nicht zu lange unterbrechen muss, baue ich vorab die technischen Bauten, sicherlich der aufwendigste Teil ist das Bahnhofgebäude. Den Schaltposten habe ich über die Weihnachten bereits gebaut.
Nach etwa drei Wochen Bauzeit ist das Stationsgebäude von Bergün recht weit fortgeschritten. Um mich etwas mit dem Weiterbau zu motivieren, habe ich das Gebäude an seinen vorgesehenen Platz gestellt – bald folgen die Arbeiten an der Landschaft.

Aktuelle Bilder vom Bau

Das Albulaviadukt 1 wurde bereits 2006 gebaut, die Landschaft ist jedoch erneuert worden. Es sind einiges mehr Fichten und Lärchen hinzugekommen.

Die Galerie (lediglich in Anlehnung an die Cruschetta) ist eingebaut und mit Grün versehen worden.

Gleich der darauffolgende Abschnitt, einfach mit Fotolampe beleuchtet. Es wirkt sehr viel lebendiger.

Die Lebendigkeit war mit unter ein Grund, weshalb ich die Beleuchtung auf der unteren Ebene ausgewechselt habe. Hier ein paar Übersichtaufnahmen mit Blick „in die Rheinschlucht“

Abschnitt Hinterrheinbrücke, Chrummwag Tunnel und Versam-Safien.

Die Hinterrheinbrücke

Ausfahrt Stuls

Der kleine Stall hat nun auch ein paar Bäume als Nachbarn erhalten.

Noch eine andere Perspektive auf Versam. Mit eingeschalteter Raumbeleuchtung kann man gut erkennen, dass die untere Ebene nicht „untergeht“.

 

Die Station Bergün, liegt schon seit Jahren als Bausatz rum, endlich wird ihm Leben eingehaucht.

Mit dem Zusammenbau des Bausatzes ist es leider meist nicht getan, es werden noch zahlreiche Details benötigt. Neben den kleinen Stationslautsprecher bereiten mir die Bier Harassen besonders Freude. Diese kann ich nun gut auf der gesamten Anlage als willkommene Details verteilen.

Die Stationsschilder habe ich auf gelasertem Karton bedruckt und mit Lack versiegelt. So sind die Schilder wie beim Vorbild leicht glänzend. Vorausschauend auf zukünftige Bahnstationen meiner Anlage (oder Updates bestehender) wurden noch mehr Schilder erstellt.

Eine LED Beleuchtung des Schildes wurde erstellt und montiert.

Bereits am WC Gebäude montiert.

Auch das Dach bereitete mir Kopfzerbrechen. Es sind Doppelfalzziegel, wovon ich selbst keine im Shop habe. Die von Grossseriengerstellern verfügbaren Platten sind nicht so breit wie das Dach, so wäre der Spalt beim Zusammenfügen sicherlich aufwendig zu kaschieren gewesen. Hiermit war hier auch ein Selbstbau mit Laser angesagt.

Nach zig Tagen kommt langsam Bewegung in das Ganze, das Perrondach kann bald aufgeklebt werden. Das gesamte Gebäudekonstrukt ist mit sechs kleinen Schrauben auf die Platte geschraubt, so dass im Notfall an die LED Beleuchtung und Inneneinrichtung zugegriffen werden kann.

Und wieder ein Show Stopper 🙂 die älteren Schweizer Bänke gibt es nicht als Modellumsetzung. Es bedurfte einige Zeichnungs- und Druckversuche, bis das für mich stimmige Modell entstanden ist. Eine weitere fummelige Angelegenheit ist es dann, die Metallteile zu malen…

Nach der Montage einiger Details kommt langsam aber sicher „Bergün Feeling“ auf. Ich muss nun noch an weiteren Details arbeiten und auch die Spalten zwischen Platte und Gebäude kaschieren.

Zur Motivation wurde das Gebäude an den zukünftigen Standort auf der Anlage gestellt. 

Die Rampe ist bereits gut zugestellt. Ich muss nun auf dem Balkon noch Stühle und weitere Kleinteile erstellen und platzieren.

Mit diesem Foto verabschiede ich mich wieder in den Modellbahnraum… Die Fahrleitungsmasten werden vermutlich auch bald gebaut und dann kann es mit den Landschaftsarbeiten losgehen